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Multi-Channel-Bestellungen

Bestellungen aus mehreren Verkaufskanälen zentral verwalten

Mehrere Verkaufskanäle erhöhen Reichweite, aber auch die Zahl der Oberflächen, Status und Ausnahmefälle. Eine zentrale Versandansicht reduziert Wechsel zwischen Systemen – vorausgesetzt, Verfügbarkeit und Datenfluss jedes Kanals sind klar dokumentiert.

Aktualisiert am 13. Juli 20268 Min. LesezeitVon der Fachlich geprüft anhand des aktuellen KenPost-Umfangs

KenPost-Integrationsübersicht mit verfügbaren und geprüften Verkaufskanälen

Kurzfassung

  • Direkt verfügbar sind Shopify und Billbee.
  • Weitere Kanäle werden je nach Status technisch geprüft oder sind erst geplant.
  • Eine zentrale Ansicht ersetzt nicht die fachlichen Regeln der Ursprungssysteme.
  • Status, Verantwortlichkeit und Ausnahmewege sollten vor Go-live feststehen.

Warum mehrere Kanäle den Versand komplizierter machen

Jeder Shop oder Marktplatz besitzt eigene Bestellzustände, Zugangsdaten und technische Grenzen. Wenn Teams diese Unterschiede nur manuell ausgleichen, entstehen doppelte Arbeit, unklare Zuständigkeiten und schwer nachvollziehbare Versandfälle.

Eine zentrale Lösung muss diese Unterschiede nicht verstecken. Sie sollte vielmehr klar anzeigen, welche Verbindung produktiv bestätigt ist und wo eine technische Prüfung notwendig bleibt.

Das KenPost-Statusmodell für Integrationen

KenPost trennt öffentliche Integrationsaussagen in drei belastbare Kategorien.

  • Verfügbar: Shopify und Billbee besitzen bestätigte direkte Bestellsynchronisierung.
  • Nach technischer Prüfung: WooCommerce, Amazon, eBay, OTTO, ABOUT YOU, JTL, Kaufland, OpenCart und individuelle Anbindungen werden pro Einsatzfall geprüft.
  • Geplant: Shopware und plentymarkets sind derzeit nicht für eine produktive Einrichtung buchbar.

So entsteht ein gemeinsamer Versandprozess

Der Zielprozess sollte unabhängig vom Ursprungskanal dieselben operativen Kontrollpunkte besitzen.

  1. Kanäle inventarisieren

    Alle genutzten Shops, Marktplätze und vorhandenen Zwischenlösungen werden erfasst.

  2. Datenfluss bestätigen

    Für jeden Kanal werden Bestellumfang, Aktualisierung, Statusrückgabe und Fehlerweg dokumentiert.

  3. Arbeitsregeln vereinheitlichen

    Teams definieren, wann ein Auftrag versandfähig ist und wer Ausnahmen bearbeitet.

  4. Schrittweise produktiv gehen

    Bestätigte Kanäle werden kontrolliert aktiviert; geplante oder ungeprüfte Verbindungen bleiben getrennt.

Wann KenPost passend ist – und wann nicht

KenPost passt zu Händlern, die ihre E-Commerce-Bestellungen in einem DHL-orientierten Versandworkflow bündeln und persönliche technische Abstimmung wünschen.

Wer sofort eine vollständig selbstbediente Multi-Carrier-Lösung mit sehr vielen öffentlich garantierten Carrier-Plugins benötigt, sollte diesen Bedarf offen mit dem aktuellen KenPost-Umfang vergleichen.

Häufige Fragen

Welche Kanäle sind direkt verfügbar?

Shopify und Billbee sind als direkte Bestellsynchronisierung bestätigt.

Sind Amazon und eBay verfügbar?

Für Amazon und eBay bestehen technische Pfade, der produktive Umfang wird jedoch vor dem Onboarding individuell geprüft und nicht pauschal versprochen.

Sind Shopware und plentymarkets verfügbar?

Nein. Beide werden aktuell als geplant ausgewiesen und sind noch nicht für eine produktive Einrichtung buchbar.

Prüfen wir Ihren Versandprozess

Teilen Sie uns Ihre Verkaufskanäle, Ihr DHL-Setup und das monatliche Versandvolumen mit. Wir bestätigen transparent, was direkt verfügbar ist und was technisch geprüft werden muss.